Boni werden oft ein- oder zweimal im Jahr verhandelt. Dazwischen tauchen im Tagesgeschäft dringende Themen auf, um die man sich besser früh kümmert – bevor sie größer werden.
Stell dir eine Führungskraft vor, deren Bonus an Ziel „A“ hängt. Was wird sie priorisieren? „A“ fertigmachen, um den Bonus zu kassieren – oder den Bonus riskieren und sich um das dringende Thema kümmern?

Die Bonus-Verhandlung basiert auf der Annahme, dass zwischendurch nichts strategisch Wichtigeres passiert. Ein weiterer Beweis dafür, dass wir die Zukunft nicht vorhersagen können.
Stattdessen müssen wir flexibel bleiben – oder wenn du es so nennen willst: „agil“. Ja, die meisten von uns bewegen sich in einem VUKA-Umfeld.

Boni können sich positiv auf taktische Planung auswirken (im unmittelbaren Nahbereich), aber verheerend auf strategische Themen, die zwischendurch auftauchen.

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